Unterschied zwischen Daunen- und Wollduvet

Wenn wir versuchen, Rauch durch eine Daunendecke zu blasen, stellen wir fest, dass dies nicht gelingt. Weil Vögel fliegen müssen, hat die Natur die Vogelfeder so ausgebildet, dass sie Luft abdichtet, somit bleibt der Rauch in den Daunen hängen. Folge davon: Nach ein bis zwei Tagen riecht die Decke immer noch. Bei einer mit Wolle gefüllten Decke kann der Rauch fast ungehindert durchdringen.

Wesentliche Unterschiede zwischen den erwähnten Decken bestehen auch bei der Feuchtigkeitsaufnahme: Die Daunen nehmen nur 5% Feuchtigkeit ihres Gewichtes auf (was für Vögel sicher sehr sinnvoll ist), die Wolle hingegen kann bis zu einem Drittel ihres eigenen Gewichtes Feuchtigkeit aufnehmen. Schurwolle gibt die aufgenommene Feuchtigkeit 7x schneller der Umluft ab als jede andere Faser oder Feder.

Bekanntlich sondert der Mensch in der Nacht ca. 5 dl Feuchtigkeit ab. Man schwitzt viel schneller unter einer Daunendecke als unter einem Wollduvet, weil die Feuchtigkeit die Daunendecke gar nicht durchdringen kann. Somit deckt mann sich während des Schlafes immer wieder ab, weil man schwitzt. Rheuma- oder arthritisanfällige Menschen reagieren darauf mit wesentlich stärkeren Schmerzen. Für diese Menschen ist es besonders wichtig, in Wolle gebettet zu schlafen. Für viele Frauen in den Wechseljahren, die unter nächtlichen Schweissausbrüchen leiden, sind Schafwolldecken eine grosse Wohltat.

Beitrag über die Verwendung von Schafwolle im SALDO

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Wollige Wohltat für den Körper - Saldo B
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